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Das richtige Futter für meinen Hund

Das richtige Futter für meinen Hund

Im Bereich Hundefutter kann man auch als Hundeprofi schnell den Überblick verlieren. Von Nass- bis Trockenfutter gibt es vielfältige Futter- und Füttervarianten. Welche und wie viele Nährstoffe gerade für Ihren Vierbeiner sinn- und wertvoll sind, kann sich im Laufe der Jahre jedoch verändern.

Worauf kommt es bei der Futterauswahl an?

Das Alter

Welpen sollten selbstverständlich anders gefüttert werden, als ein ausgewachsener Hund. In der Wachstumsphase hat das richtige Futter einen starken Einfluss auf die Entwicklung Ihres Vierbeiners. Bei einem alten Hund führen zu viele Kalorien meist zu Übergewicht, da sich Hunde in dieser Zeit weniger bewegen und daher nicht so viel Energie benötigen. Hier obliegt es dem Halter, die Entwicklung des Hundes genau zu beobachten und die Energiezufuhr durch das Futter dem Alter anzupassen.

Die Menge

Orientieren sollte man sich nicht am Appetit, denn das Sättigungsgefühl ist bei Hunden anders als beim Menschen. Bei einem zweijährigen Hund beispielsweise sollte die Futtermenge sechs bis zehn Prozent seines Körpergewichts entsprechen. Auf wie viele Mahlzeiten Sie diese Menge am Tag verteilen, hängt vom Tagesablauf und wiederum vom Alter des Hundes ab. Vor dem ersten Lebensjahr sollten es mehrere, kleine Malzeiten am Tag sein. Ein ausgewachsener Vierbeiner kommt dagegen mit nur einer Mahlzeit am Tag aus.

Gönnen Sie Ihrem Hund nach dem Fressen eine Ruhepause. Toben oder rennen ist nicht zu empfehlen und kann sogar gefährlich sein.

Die Bewegung

Ist Ihr Hund viel unterwegs und aktiv, so reicht eine Portion am Tag möglicherweise nicht. Am Fahrrad rennen, toben oder gar Agility entziehen Ihrem Hund Energie, die er sich über das Futter wiederholt. Bei wenig Auslauf, kann wiederum eine zu hohe Kalorienzufuhr schnell zu Übergewicht führen.

Die Veranlagung

Natürlich gibt es wie bei uns Menschen auch Hunde mit bestimmten Unverträglichkeiten oder Stoffwechselstörungen. Stimmen Sie das entsprechende Futter dann mit einem Tierarzt ab.

Welche Futtersorte ist geeignet?

Ob für Ihren Hund Trocken- oder Nassfutter besser geeignet ist, müssen Sie einfach ausprobieren. Für eine ausreichende Nährstoffversorgung spielt das keine Rolle. Achten Sie bei Trockenfuttern darauf, dass Ihr Hund zusätzlich genügend Wasser trinkt.

Die meisten Hunde zeigen ganz klar, was Ihnen schmeckt und was nicht. Egal welche Sorte Sie wählen, achten Sie auf eine qualitativ gute Zusammensetzung der Nährstoffe und deren schonende Verarbeitung. Schauen Sie sich die Zutatenliste genau an. Diese sollte verständlich und präzise sein. Wichtig ist, dass keine künstlichen Zusatz-, Konservierungs- oder Farbstoffe verwendet wurden. Im Zweifelsfall informieren Sie sich beim Hersteller oder einem Tierarzt.

Bis das richtige Futter gefunden ist, werden Sie ein paar Sorten durchprobiert haben. Wie gut Ihr Hund das Futter verarbeitet, können Sie auch an seinen Hinterlassenschaften erkennen. Sind es auffällig große Mengen, sollten Sie besser das Futter wechseln. All das spielt sich mit der Zeit ein und hängt immer davon ab, wie gut Sie Ihren Hund kennen und beobachten.

Was muss im Futter enthalten sein?

Essentielle Inhaltsstoffe sind zunächst Spurenelemente wie Eisen, Jod, Selen, Zink, Mangan, Kupfer und Kobalt. Eiweiße und dessen enthaltene Aminosäuren sind wichtig für starke Muskeln und funktionierende Organe. Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium sind ebenso wichtig wie B-Vitamine und ungesättigte Fettsäuren wie Linolsäure.

Ist das passende Futter gefunden, wird Ihr Hund ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Treten in manchen Lebenslagen aber Nährstoffmängel aufgrund einer höheren Belastung auf, so können Sie hier mit Ergänzungsfuttermitteln unterstützen. So gibt es für stark belastete Gelenke oder auch zur Unterstützung der Verdauung spezielle Ergänzungen. Sprechen Sie dies jedoch am besten mit einem Tierarzt ab.

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