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Fellpflege bei Pferden

Fellpflege bei Pferden

Die regelmäßige Fellpflege bei Pferden ist unbedingt notwendig. Vorrangig dient sie der täglichen Entfernung von Schmutz, abgestorbenen Haaren und Hautschuppen sowie Parasiten. Sie ist jedoch auch wie eine Art Massage, die für Muskeln und Nerven entspannend wirkt, die Durchblutung anregt und neuem Fell das Wachstum erleichtert.

Die Fellpflege hat also nicht nur hygienische, sondern auch gesundheitliche Gründe. Doch was gehört zur richtigen Fellpflege?

Fellwechsel

Pferde wechseln ihr Fell zweimal im Jahr und das ist für den Organismus eine Herausforderung. Für einen dafür gewappneten Stoffwechsel spielt eine gesunde Ernährung eine große Rolle.

Stirbt altes Winterfell im Frühjahr ab oder wächst das neue im Herbst nach, so kann dies eine juckende Angelegenheit für das Pferd sein. Daher ist vor allem während des Fellwechsels eine ausgiebige Fellpflege wichtig, um Entzündungen der Haut zu verhindern, die durch den Juckreiz und übermäßiges Scheuern entstehen könnten.

Pflege des Fells

Verwenden Sie wenn möglich nicht die gleichen Geräte für mehrere Pferde, da so eventuelle Krankheitserreger übertragen werden könnten. Notwendige Geräte für das Fell sind: Striegel, Wurzelbürste, Kardätsche und Schwämme.

Damit Schmutz nicht durch Feuchtigkeit wie Schweiß oder Wasser oder durch Druck des Sattels tiefer in das Fell an die Haut gelangt, sollte die Fellpflege noch vor dem Reiten erledigt werden. Sorgen Sie also zuerst dafür, dass das Fell trocken ist. Dies kann mithilfe von Stroh beschleunigt werden, indem man das Fell damit abreibt.

Grober Schmutz wird zunächst mit einem Striegel durch kreisende Bewegungen aus dem Fell gelöst. Das Material des Striegels sollte für Ihr Pferd angenehm sein. Körperstellen wie die Beine, Hals, Kopf und Unterbauch können bei Bedarf beim Striegeln ausgelassen werden, da diese meist durch die dünne Haut sehr empfindlich sind. Der gelöste Schmutz wird anschließend mit einer härteren Wurzelbürste abgebürstet. Besonders feine Staubpartikel bürsten Sie mit einer weicheren Bürste, der Kardätsche, gründlich ab. Achten Sie dabei darauf, nur in Wuchsrichtung zu bürsten, das ist meist angenehmer für Ihr Pferd.

Verwenden Sie an sensiblen und kitzligen Stellen nur sehr weiche Bürsten – auch Schmusebürsten genannt – oder praktische Putzhandschuhe und seien Sie vorsichtig an den Augen und Nüstern. Dort entfernen Sie möglichen Schmutz am einfachsten mit einem feuchten Schwamm.

Pflege von Mähne, Schweif und Schopf

Pferdeschweif und -mähne dienen dem Tier als schützende Abwehr gegen Insekten. Daher ist auch hier die richtige Pflege wichtig.

Bei der Langhaarpflege können Sie deshalb am besten alle zwei bis drei Wochen mit den Fingern die einzelnen Strähnen verlesen, anstatt hartnäckige Knoten mit einer Bürste anzugehen. Letzteres kann nämlich zu Haarbruch führen. Sind alle Knoten entfernt, werden zuerst die Spitzen und dann die gesamte Haarlänge von Schweif und Mähne mit einem grobzahnigen Kamm gekämmt.

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