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Gesunde Katzenernährung

Gesunde Katzenernährung

Im Gegensatz zum Hund oder Menschen ist die Katze kein Allesfresser, sondern ein reiner Fleischfresser. Das bedeutet, dass der Großteil ihres Speiseplans aus tierischen Proteinen und Fetten bestehen sollte. Gängiges Katzenfutter kann diesen Anspruch oft nicht erfüllen, was häufig zu gesundheitlichen Problemen bei den kleinen Vierbeinern führt.

Nassfutter und Trockenfutter

Günstiges Futter, ob Markenprodukt oder vom Discounter, enthält meist zu viele Kohlenhydrate. Gerade das Nassfutter namhafter Hersteller ist bei den Miezen so beliebt, weil es eine Menge Zucker, Fette und weitere Geschmacksverstärker enthält. Übergewicht und Mangelerscheinungen sind oft die Folge. Das Katzenklo fängt wegen Störungen der Verdauung und Durchfall an zu stinken und die Katze bekommt sprödes Fell oder sogar Haarausfall. Die gesundheitlichen Langzeitfolgen einer schlechten Ernährung sind durch Tierarztkosten oft höher als die Mehrkosten für hochwertiges Katzenfutter. Gutes Nassfutter erkennen Sie an einer ausführlichen Zutatenliste, einem hohen Fleischanteil und möglichst wenig Kohlenhydraten in Form von Getreide oder Zucker.
Katzen sind von Natur aus daran gewöhnt, Wasser über ihre Beute aufzunehmen. Sollte man auf Trockenfutter als Teil der Ernährung zurückgreifen, muss also darauf geachtet werden, dass das Tier genug trinkt und hydriert bleibt. Trockenfutter ist hilfreich bei der Zahnpflege und steht immer bereit, wenn die Katze gerade Hunger hat. In der freien Wildbahn fressen Katzen etwa 10- bis 15-mal am Tag. Von einer reinen Ernährung mit Trockenfutter ist jedoch abzuraten.

BARF für Katzen – Natürlich und artgerecht

BARF, kurz für „biologisches artgerechtes rohes Futter“, ist bei Hundebesitzern eine beliebte Alternative zum Fertigfutter. Auch für Katzen eignet sich das Barfen als natürliche Art der Ernährung, bei der nur rohes Fleisch und Fisch in den Napf kommt. Dabei gilt zu beachten, dass rohes Schweinefleisch gefährliche Viren enthalten kann und deshalb Tabu ist. Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe sowie Taurin müssen beim Barfen außerdem zusätzlich hinzugefügt werden. Diese Nährstoffe nimmt die Katze normalerweise über den Körper des Beutetieres auf. Gerade die Aminosäure Taurin hat eine wichtige Funktion für den Stoffwechsel, das Herz und die Augen der Katzen. Auch bei der Ernährung mit Fertigfutter ist es oft sinnvoll, auf Nahrungsergänzung zurückzugreifen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Tabus bei der Katzenfütterung

Während Hunde als Omnivoren eine gut durchdachte vegetarische oder vegane Ernährung vertragen, sieht es bei Katzen anders aus. Pflanzliches Protein und Fett kann der auf Fleisch ausgerichtete Stoffwechsel der Katze nicht verarbeiten. Das gilt meistens auch für Essensreste vom Tisch. Auch wenn das Kätzchen so lieb bettelt, unsere Nahrung ist fast immer zu stark gewürzt und enthält zu viel Salz und Fett. 

Auch mit Milch tut man seiner Katze nichts Gutes. Die enthaltene Laktose ist schwer zu verdauen und kann zu Durchfall führen. Laktosefreie Milch oder spezielle Katzenmilch kann hingegen, vor allem bei jungen oder untergewichtigen Katzen, zusätzlich gefüttert werden.

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