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Katzensprache verstehen - Was will meine Katze mir sagen?

Katzensprache verstehen - Was will meine Katze mir sagen?

Der Hund ist vielleicht der beste Freund des Menschen, weil er so gut mit sich reden lässt. Die Katzensprache hingegen ist etwas subtiler. Kommandos lassen sich den kleinen Raubtieren kaum beibringen. Vielmehr kommt es darauf an, das verbale und nonverbale Katzenverhalten zu deuten und richtig zu reagieren. 

Katzenlaute – Vom Gurren und Miauen zum Schnattern und Fauchen

Wie macht die Katze? Miau! Nicht ganz… Das charakteristische Maunzen nutzen erwachsene Katzen tatsächlich nur, weil der Mensch ihre nonverbale Sprache so schlecht versteht. Dabei kann ein einfaches „Miau“, je nach Situation und Stimmlage, zur Begrüßung, als Gemecker oder Ruf nach Aufmerksamkeit verstanden werden.

Dass Schnurren ein Ausdruck des Wohlbefindens ist, sollte bekannt sein. Jedoch schnurren Katzen auch in Stresssituationen, um sich selbst oder Andere zu beruhigen. Auch bei Verletzungen wird geschnurrt, um durch die Vibration den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Gerüche und Körpersprache reichen meist zur Kommunikation unter Artgenossen. Katzenlaute wie das Knurren, Zischen oder Fauchen nutzen Katzen traditionell nur um Aggressionen auszudrücken. Dabei lässt sich leicht erkennen, ob Ihre Katze aggressiv knurrt oder ein wohliges Gurren als Begrüßung von sich gibt. Auch der laute Katzengesang, bei nicht kastrierten Katzen, ist kein Schrei nach Liebe, sondern soll ungewollte Konkurrenten abschrecken.  

Oft lässt sich bei Hauskatzen, die z.B. aus dem Fenster schauen, ein auf den ersten Blick komisches Keckern oder Schnattern beobachten. Schnattert ihre Katze, so kann es sich um einen Ausdruck der Frustration handeln. Wahrscheinlicher ist aber, dass sie draußen gerade Beute, wie etwa einen Vogel, entdeckt hat und sich mit dem Zähneklappern auf den tödlichen Biss vorbereitet.

Katzenmimik – Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte

Ich schau dir in die Augen, Kleines. Katzen sind Raubtiere und dadurch ständige Beobachter. Guckt der Stubentiger Ihnen lange in die Augen, deutet das meistens auf Vertrauen hin. Achten Sie jedoch darauf, nicht zu starren, sondern dabei ruhig zu blinzeln. Anderenfalls kann die Katze Ihren strengen Blick als Aggression werten. Fühlt sich das Kätzchen wohl und vertraut, so wird es zurückblinzeln.

Ein lustiges Phänomen, das sich bei Katzen, wie auch anderen Säugetieren, beobachten lässt, ist das Flehmen. Dabei sieht die Fellnase mit ihrem offenen Mund und starrem Blick irgendwie verdutzt aus. Das Flehmen wird genutzt, um mithilfe der Geschmacksnerven im Mund interessante Gerüche noch stärker wahrzunehmen.

Die Körpersprache der Katze – Angst oder Liebe?

Als Vierbeiner kann man schwer mit den Pfoten gestikulieren, also läuft bei den Katzen ein Großteil der Körpersprache über die Ohren und den Schwanz. Bei seitlich oder nach hinten angelegten Ohren signalisiert die Katze Angst oder Kampfbereitschaft. Sind die Ohren nach vorne gerichtet, so hat etwas ihre Aufmerksamkeit geweckt, wie etwa ein besonderer Geruch. Dabei lässt sich häufig auch ein wedelnder Schwanz beobachten. Zur Begrüßung wird das Schwänzchen oft in die Höhe gestreckt. Sträubt sie dabei das Fell, fühlt sich die Katze in Gefahr und versucht so größer zu wirken.  

Das Treteln, also sanft mit den Pfoten zu kneten, wird auch Milchtritt genannt. Die Kitten massieren so den Bauch der Katzenmama, um den Milchfluss anzuregen. Wendet Ihre Katze den Milchtritt bei Ihnen an, gilt dies als großer Liebesbeweis. Fängt die Katze an Sie abzulecken, so will sie damit ihre Zuneigung zum Ausdruck bringen. Sie sind jetzt Teil der Familie und da putzt man sich eben gegenseitig. Ebenso niedlich und zutraulich ist es, wenn die Samtpfote Sie mit der Nase anstupst, das Köpfchen an Ihnen reibt oder sanft zu Knabbern beginnt. Wird aus dem Knabbern jedoch ein festeres Beißen, sollte man der Katze etwas Freiraum geben. Der größte Vertrauensbeweis ist allerdings wohl, sich für eine Streicheleinheit, oder zum Spielen, auf den Rücken zu legen. So macht sich die Katze an ihrer empfindlichsten Stelle angreifbar und muss Ihnen daher stark vertrauen.

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